Einsätze

Einsatz - Sucheinsatz Zeiritzkampel

Datum: 02. Juni 2018


Am 02.06.2018 wurden wir von der Bergrettung Radmer zur Unterstützung bei der Suche nach einem abgängigen Wanderer im Bereich Zeiritzkampel angefordert. Gemeinsam mit den Ortsstellen Leoben, Vordernberg und Trofaiach, den Freiwilligen Feuerwehren aus Mautern und Kalwang und der Suchhundestaffel wurde der südliche Bereich des Zeiritzkampels abgesucht.


Der Wanderer bestieg am Freitag, den 01.02.2018, alleine vom Gemeindegebiet Radmer ausgehend über den markierten Steig den 2.125 Meter hohen Gipfel des Zeiritzkampels. Nachdem der 52-Jährige nicht bei seinem Auto ankam und seine Lebensgefährtin ihn nicht erreichen konnte, verständigte die Frau am Samstag die Polizei. In der Folge lief eine groß angelegte Suchaktion mit Bergrettung, Suchhundestaffel, Alpinpolizei, Feuerwehr, einem Hubschrauber des Innenministeriums sowie einem Hubschrauber des Bundesheeres an. Wegen des schlechten Wetters und der hohen Gewittergefahr musste die Suche gegen 22:00 Uhr abgebrochen werden. Ein weiterer, speziell ausgerüsteter Hubschrauber des Innenministeriums führte in den Nachtstunden eine intensive Suche durch. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Außerdem wurde versucht den Vermissten durch die Peilung seines Handys zu Orten. In Zusammenarbeit mit Beamten der Alpinpolizei konnte der 52-Jährige Sonntagfrüh, um 02.30 Uhr, mit tödlichen Verletzungen aufgefunden werden. Er dürfte beim Abstieg im unwegsamen Steilgelände 200 Meter abgestürzt sein.


Einsatz - Präbichl/Grübl Lawine

Datum: 11. April 2018

Zwei große Lawinen sind am Nachmittag des 11.04.2018 am Präbichl abgegangen. In der Folge lief eine groß angelegte Suchaktion an. Im Einsatz standen rund 50 Bergretterinnen und Bergretter, drei Hubschrauber (ÖAMTC C15, BMI und Bundesheer), drei Lawinenhunde, die Alpine Einsatzgruppe Hochsteiermark und die Polizei. Am frühen Abend gab es dann die Entwarnung. Zum Glück wurde niemand verschüttet.


Einsatz - Silberling Lawine

Datum: 03. März 2018

Am Samstag, den 3. März 2018 wurde der Ortsstellenleiter um ca. 14.45 Uhr von der LWZ angerufen, dass drei Skitourengeher einen Lawinenabgang zwischen Silberling und Schober mit Personenbeteiligung beobachtet haben. Lt. den Beobachtern konnten sich die drei Personen selbst befreien, jedoch war nicht bekannt ob noch weitere Tourengeher verschüttet wurden. Nach Rücksprache mit der LWZ wurden 5 Bergretter mit einem Hubschrauber des Bundesheeres zur Lawine geflogen um sicher zu gehen, dass sich keine weiteren Verschütteten in der Lawine befinden. Die Bergretter begannen sofort die ca. 200 m breite und 150 m lange Lawine von oben nach unten abzufahren, um einen eventuellen VS-Kontakt zu orten. Nachdem auf der Lawine kein VS-Kontakt festgestellt werden konnte, wurden in Zusammenarbeit mit der FF Wald am Schoberpass und der Polizei Mautern die Parkplätze überprüft, wieviele parkende Autos noch abgestellt waren. Nach ca. 1,5 Std. konnten alle Autos zugeordnet werden und die 5 Bergretter fuhren zurück ins Tal.


Einsatz - Sucheinsatz Trofaiach/Gößgraben

Datum: 20. Februar 2018


"140 Gebietsalarm, Sucheinsatz Trofaiach/Gößgraben" so lautete am 20.02.2018 die Alarmierung für die Bergrettungs-Ortsstellen des Gebietes Leoben mit den Ortsstellen Leoben, Trofaiach, Vordernberg und Mautern.  

Ein 58 Jahre alter Niederösterreicher war am 19.02. vom Trofaiacher Gößgraben zu einer Wanderung Richtung Graskogel und Grabnerspitz aufgebrochen. Nachdem er bis Mittag des 20.02. nicht zurückgekehrt war, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet. 50 BergretterInnen, die  Lawinen -und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark, die Freiwillige Feuerwehr Hafning und Gai, die den Transport der Einsatzmannschaften übernahmen, sowie die Alpinpolizei machten sich auf die Suche nach dem Vermissten. Nach etwas mehr als zwei Stunden wurde der Vermisste wohlauf angetroffen und sicher ins Tal gebracht.


Einsatz - Personenbergung Liesingkaralm

Datum: 12. Februar 2018

Bei der Abfahrt vom Griesmoarkogel stürzte ein Tourengeher so unglücklich, dass er sich einen Knöchelbruch zu zog.

Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse mit starkem Schneefall, Nebel und Wind war eine Bergung mittels Hubschrauber nicht möglich. In gemeinsamer Arbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe Hochsteiermark und der Freiwilligen Feuerwehr Mautern wurde der Verunfallte von der Liesingkaralm mittels Akja abtransportiert und anschließend mit dem Roten Kreuz ins UKH Kalwang transportiert.


Einsatz - Personenbergung Gottstal

Datum: 06. Jänner 2018

Am 6.1.2018 stürzte eine Person auf der unteren Gottstalhütte in den Seckauer Tauern so unglücklich, dass sie sich eine Verletzung an der Schulter zu zog. Da die Bergrettung Mautern gerade in diesem Gebiet eine Übung durchführte, organisierten die Kameraden gleich den Abtransport. Die Freiwillige Feuerwehr Mautern wurde informiert, worauf sie einen Akja so weit wie möglich in den Hagenbach brachte. Eine Gruppe Bergretter fuhr von der Hütte mit Skiern ab, um mit dem Akja so schnell wie möglich wieder zum Verletzten aufzusteigen. Der Mann wurde nach dem Abtransport ins UKH Kalwang gebracht.
Am Einsatz waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern und 2 Kameraden der FF Mautern beteiligt.


Einsatz - Personenbergung Hinkareck

Datum: 02. Jänner 2018

Bei einer Skitour trafen zufällig 2 Bergretter aus Mautern und eine Bergretterin von der Ortsstelle Hohentauern bei der Abfahrt vom Hinkareck auf 2 Personen, die sich nur langsam Richtung Tal bewegten. Nach kurzer Rücksprache mit dem Pärchen stellte sich heraus, dass sich die 72 jährige Frau am Fuß verletzt hatte und nicht mehr selbständig abfahren konnte. Die Bergretter alarmierten daraufhin die Landeswarnzentrale, welche einen Rettungshubschrauber aus Niederöblarn zur Unfallstelle schickte. Kurz vor einem Wettereinbruch konnte dieser die verletzte Grazerin per Tau-Bergung ins Krankenhaus fliegen.


Sucheinsatz am Bremstein/Mautern

Datum: 15. Oktober 2017

Am späten Nachmittag des 15.10.2017 wurde die Bergrettung Mautern alarmiert, dass sich eine Frau beim Abstieg vom Bremstein verstiegen hatte und in wegloses, felsdurchsetztes Gelände geraten war. Da die Dunkelheit hereinbrach, entschied sich die Wanderin einen Notruf abzusetzen.

Um 18.35 Uhr begann die Bergrettung Mautern gemeinsam mit der FF-Mautern in Richtung Bremstein aufzubrechen. Glücklicherweise war Telefonkontakt mit OL Gumpold während des gesamten Einsatzes gegeben. Die vermisste Person konnte die Lichter der Einsatzfahrzeuge erkennen, wodurch sie gegen 19:30 Uhr geortet werden konnte.

Danach wurde sie von den Bergrettern und der FF-Mautern, mit deren Einsatzfahrzeugen, ins Tal gebracht. Am Einsatz beteiligt war auch der Hubschrauber des Innenministeriums.


Einsatz Eisenerzer Reichenstein - Tötlicher Alpinunfall

Datum: 25. Juli 2017

Zu einem tödlichen Alpinunfall kam es am 25.07.2017 gegen 20 Uhr am Eisenerzer Reichenstein. Eine vierköpfige Wandergruppe stieg von der Reichensteinhütte über den markierten Wanderweg in Richtung Tal ab. Unmittelbar vor der sogenannten "Stiege" verlor ein Mann den Halt und stürzte kopfüber einen felsigen Hang 100 Höhenmeter hinunter. Der Mann zog sich beim Sturz tödliche Kopfverletzungen zu. Seine Bergkameraden verständigten die Einsatzkräfte und versuchten Erste Hilfe zu leisten.

Beim folgenden Bergeeinsatz war die Bergrettung Vordernberg, Eisenerz, Trofaiach und Mautern mit 28 Kräften eingesetzt. Ebenso standen die Feuerwehren Vordernberg und Eisenerz mit sieben Kräften im Einsatz. Das Kriseninterventionsteam betreute die Bergkameraden.


Tragischer Einsatz in Trofaiach

Datum: 04. und 05. Juni 2017

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte während der Bergung von 2 Alpinisten, im Bereich der Eiblschlucht, ein Flugretter sowie die beiden zu rettenden Alpinisten in sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände ab. In einem gemeinsamen Großeinsatz gelang es Bergrettern, Alpinpolizisten und Notärzten zu den Verunfallten vorzudringen. Trotz des professionellen Einsatzes verstarben der Flugretter und eine Alpinistin noch an der Unfallstelle. Der schwer verletzte Bergsteiger konnte, nach medizinischer Erstversorgung und einem stundenlangen Abtransport durch die Bergrettung gerettet werden.

Andreas Gumpold, Gebietsleiter und Einsatzleiter: "Die Einsatzkräfte der Bergrettung und der Alpinpolizei konnten das sehr schwierige Gelände soweit mit Seilen versichern, dass die Notärzte zu den Verunglückten gelangen konnten. Das schluchtartige, alpine Gelände stellte für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar und war ausschlaggebend für die sehr langwierige Bergung bis in die frühen Morgenstunden. Trotz der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen konnten wir zwei Personen leider nicht mehr retten."

Die Bergung der Leichen erfolgte am Montag, den 5.6.2017, durch den Hubschrauber des BMI. Die Bergretter waren bis in den frühen Nachmittag mit dem Abbau der Seilversicherungen beschäftigt.

Die steirische Bergrettung möchte der Familie der verunglückten Bergsteigerin und dem verunglückten Alpinpolizisten ihr aufrichtiges, tiefempfundenes Beileid aussprechen.

Im Einsatz standen am 4.6.2017

46 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz), 7 Alpinpolizisten, der Notarzthubschrauber des ÖAMTC C14 und C15, 30 Feuerwehrleute (Hafning, Eisenerz, Vordernberg), 6 Notärzte, Rotes Kreuz, Landesleiter der Bergrettung Steiermark Michael Miggitsch, KAT-Referent BH-Leoben;

Im Einsatz standen am 5.6.2017

38 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz), 6 Alpinpolizisten, Hubschrauber des BMI, Feuerwehr Hafning, Bergrettung Steiermark Landesleiter Stv. Stefan Schröck;

Text: Stefan Schröck, E.Bretterbauer, Fotos: E.Bretterbauer


Einsatz Zeiritzkampel - Tötlicher Alpinunfall

Datum: 14. April 2017

„Einsatz BR Mautern, abgestürzte Person am Zeiritzkampel“. So lautete am 14. April 2017 die Alarmierung für die Bergrettung Mautern. Drei Wanderer stiegen über den Brunnecksattel in Richtung Gipfel des Zeiritzkampels auf. Kurz vor dem Gipfel, in knapp 2.100 Meter Seehöhe kam es dann zu dem Unglück. Die Männer erreichten einen schmalen Schneegrat, den sie aber wegen der Schneeverhältnisse nicht überqueren wollten, die drei entschlossen sich wieder abzusteigen. Dabei verlor einer der Gruppe den Halt, rutschte in dem steilen Gelände aus und stürzte vor den Augen seiner zwei Kollegen über das felsdurchsetzte Gebiet ab. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die beiden unverletzt gebliebenen Bergkameraden setzten einen Notruf an die Polizei ab, sie wurden mit dem Hubschrauber in das Tal gebracht. Der tödlich verunglückte Mann musste mittels Tau geborgen werden.

Am Einsatz beteiligt waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern, 6 Bergretter der Ortsstelle Radmer, der Rettungshubschrauber C14, die Alpine Einsatzgruppe Hochsteiermark mit Hubschrauberunterstützung und die Freiwilligen Feuerwehren Mautern und Kalwang.


Sucheinsatz in Eisenerz
Datum: 20.08.2016

Beim diesjährigen Rostfest in Eisenerz wurde am Donnerstag, den 18.08.2016 um 07:30 Uhr ein 26-jähriger Helfer des Organisationsteams als vermisst gemeldet.

Bergrettung, Wasserrettung, Feuerwehr und Alpinpolizei suchten im Großraum Eisenerz nach dem jungen Mann. Bis Freitagabend ohne Erfolg. Samstagfrüh wurde die Suche, zu der auch die Bergrettung des Gebietes Leoben mit den Ortsstellen Mautern, Leoben, Trofaiach und Vordernberg nachalarmiert wurde, fortgesetzt.  An die 160 Einsatzkräfte beteiligten sich in diesen Tagen an der Suche.

Der Vermisste wurde gegen 16:30 Uhr unverletzt aufgefunden und dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben.


Sucheinsatz in Mautern (Reitingau)

Datum: 31.07.2016

Zum zweiten Sucheinsatz in einer Woche mussten wir am Sonntag, den 31.07.2016 nach Mautern, in die Reitingau, ausrücken. Ein Mann war gegen 13:00 Uhr zu einem längeren Spaziergang aufgebrochen. Als dieser zum vereinbarten Zeitpunkt nicht wieder zu Hause war, alarmierte seine Gattin die Einsatzkräfte.

Aufgrund der Wetterlage und der einbrechenden Dunkelheit wurde sofort das gesamte Gebiet Leoben mit den Ortsstellen Mautern, Leoben, Trofaiach und Vordernberg, die Freiwillige Feuerwehr Mautern und die Lawinen- und Suchhundestaffel Paltental alarmiert. Der Vermisste konnte gegen 20:00 Uhr verletzt und stark unterkühlt in einem Bachbett liegend aufgefunden werden. Nach der Bergung und Erstversorgung durch die Freiwillige Feuerwehr und die Bergrettung konnte der Verunfallte mit dem Roten Kreuz Mautern ins LKH-Hochsteiermark, nach Leoben überstellt werden.


Sucheinsatz in Mautern (Zidritz)
Datum: 25.07.2016

Am 25.07.2016 wurden wir gegen 21:00 Uhr zu einem Sucheinsatz in Mautern gerufen. Ein Jäger nahm im Bereich Zidritz-Eselberg Hilferufe einer weiblichen Stimme wahr, worauf er die Bergrettung Mautern alarmierte. Innerhalb kürzester Zeit standen 12 Kameraden der Ortsstelle Mautern und 2 Beamte vom Polizeiposten Mautern im Einsatz um mit der Suche zu beginnen. Gleichzeitig befanden sich die Kameradinnen und Kameraden der Ortsstellen Leoben, Trofaiach und Vordernberg in Bereitschaft.

Da nach mehrstündiger Suche keine Person gefunden wurde und keine weiteren Anzeichen einer vermissten Person gegeben waren, entschied die Einsatzleitung die Suche abzubrechen.


Personenbergung am Grete-Klinger-Steig
Datum: 15.05.2016

Um 12.48 Uhr wurden die Kameraden der Ortsstellen Vordernberg und Trofaiach über SMS alarmiert, dass eine Klettersteiggeherin am Grete-Klinger-Steig ausgerutscht sei und sich dabei am Bein schwer verletzt hatte. Ein selbstständiges weitergehen bzw. absteigen sei nicht möglich.

Während die Ortsstellen Trofaiach und Vordernberg sich koordinierten und von beiden Seiten Kameraden zur Unglücksstelle aufstiegen, wurde versucht, die Verunfallte mittels Hubschrauber vom Unfallort auszufliegen. Wegen des starken Sturmes, der in der Höhe herrschte, war dies, trotz einiger Versuche des Piloten, nicht möglich. Die Kameraden von Vordernberg und Trofaiach wurden von beiden Seiten samt Einsatzmaterial in die Nähe der Unfallstelle herangeflogen. Vom Absetzpunkt der Bergretter waren, trotz Hubschraubereinsatz, noch immer knappe 600 Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden.

Standen zuerst nur die Ortsstellen Vordernberg und Trofaiach im Einsatz, wurden schließlich noch die Kameraden von Mautern, Leoben und Eisenerz nachalarmiert. Die Einsatzmannschaft umfasste am Ende 50 Bergretter, sowie Rotes Kreuz und Alpinpolizei. 

Um 20.11 Uhr konnte die Verunfallte schießlich vom Bergrettungsarzt, der sie die gesamte Zeit medizinisch betreut hatte, dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden!




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